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DORFGEMEINSCHAFTSHAUS Ortsbeirat in Breungeshain dankt allen Helfern und Unterstützern / Zahlreiche Anschaffungen getätigt

BREUNGESHAIN - (sw). Der Abend im Dorfgemeinschaftshaus war als Dankveranstaltung gedacht. Eingeladen hatte der Ortsbeirat, der sich bei allen Helfern und auch den Vertretern der örtlichen Vereine bedanken wollte für die Unterstützung bei den vielfältigen Sanierungsarbeiten und Anschaffungen für das Bürgerhaus von Schottens höchst gelegenem Stadtteil.

„Wir haben in den vergangen drei Jahren viel an unserem Dorfgemeinschaftshaus gemacht“, betonte Ortsvorsteher Ewald Linker, der in diesem Zusammenhang Albert Appel seine besondere Anerkennung für dessen unermüdliches Engagement aussprach. In unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden hätten er und weitere Helfer Hand an das Haus und an die Außenanlagen angelegt. Linker und sein Ortsbeiratsteam konnten gleichzeitig eine Art Halbzeitbilanz ihres Tuns vorlegen, denn das Gremium wurde in seiner aktuellen Zusammensetzung vor drei Jahren gewählt und hat noch eine gleichlange Amtszeit vor sich. Zu Beginn der Amtsperiode hatte der inzwischen verstorbene Richard Haas dem Ortsbeirat vorgestanden.

Ortsbeiratsmitglied Werner Weitzel stellte in einer äußerst detaillierten Übersicht alle einzelnen Maßnahmen vor und gab einen Überblick über die an den Ortsbeirat geflossenen Einnahmen und von dem Gremium getätigten Ausgaben. Knapp 15000 Euro an eingenommenen Geldern konnte der Ortsbeirat demnach von 2011 bis 2013 verbuchen. Bis auf rund 1000 Euro wurde die gesamte Summe wieder investiert, mit 12250 Euro der überwiegende Teil für das Dorfgemeinschaftshaus, und weitere knapp 1400 Euro für die neue Hecke am Friedhof. Die Einnahmen setzen sich zusammen aus den so genannten Verfügungsmitteln des Ortsbeirates beziehungsweise dem „Stadtteilbudget“ aus dem städtischen Etat, weiterhin Zuschüssen und Spenden von Vereinen und Privatpersonen und nicht zuletzt den Erlösen von Veranstaltungen. „Jährlich organisieren wir einen Preisskat, Kinderfasching und das Oktoberfest“, so Weitzel.

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FEUERWEHR  Unwetterfolgen beseitigt / Während Versammlung hohe Auszeichnungen
für Ulrich Bönsel und Werner Weitzel

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Breungeshain konnte Vorsitzender Marco Muth fast 40 Mitglieder und Gäste begrüßen. In seinem Jahresrückblick erwähnte er den traditionellen Familienabend im März und das Erntefest Ende August. Der Tagesausflug im September führte in den Bergbau-Technik-Park bei Hermsdorf, einem Braunkohletagebau.

Wehrführer Markus Appel informierte die Versammlung über das breite Betätigungsfeld der Einsatzabteilung. So gehörten neben den obligatorischen Übungen
zum Beispiel auch Brandsicherheitsdienste, die Absicherung des Martinsumzugs sowie die Reinigung der Gullis und der Staustufe zu den Aufgaben der Feuerwehrleute.
Im Jahr 2013 galt es, neun Einsätze zu bewältigen. Ende Juni wurde die Feuerwehr Breungeshain zu gleich vier Einsatzstellen gerufen, als ein schweres Unwetter selbst vor der Halballee an der Landstraße Richtung Schotten nicht halt machte. Etliche Bäume wurden entwurzelt und lagen quer über der Fahrbahn, was eine mehrtägige Vollsperrung der Strecke zur Folge hatte. Bis spät in die Nacht hinein waren die Brandschützer aus mehreren Stadtteilen im Einsatz.
Bei einem tragischen Verkehrsunfall zwischen Breungeshain und Ilbeshausen Anfang September kam ein Motorradfahrer ums Leben. Hier leistete die Feuerwehr technische Hilfe. Zu den insgesamt 21 Übungen gehörte auch eine Großübung in der Jugendherberge am Hoherodskopf, an der auch die Wehren aus Michelbach, Busenborn und Schotten teilnahmen. „Die Übungsbeteiligung stieg wieder auf über 50 Prozent“, konnte Wehrführer Appel freudig berichten. Beim Stadtfeuerwehrtag in Rainrod erreichte die Wettkampfgruppe den fünften Platz.

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ERNTEFEST Viel „aales Gelepp“ präsentiert / In Breungeshain Museum für land- und hauswirtschaftliche Geräte / Oldtimertraktoren im Mittelpunkt

(sw). Das Wetter meinte es gut mit den rührigen Organisatoren des Breungeshainer Erntefestes. Der strahlend blaue Himmel und eine ohne Unterlass scheinende Sonne lockten zahlreiche Besucher auf das Festgelände rund um die Halle der Jagdgenossenschaft am südlichen Ortsrand von Breungeshain am Fuße des Bilsteins.

Eingeladen hatte die Gruppe „Freunde vom aale Gelepp“, die Freiwillige Feuerwehr und Markus Appel, der Ideengeber der Veranstaltung. Der Breungeshainer, von Beruf Gärtner, der sich als Wehrführer in der Feuerwehr engagiert und obendrein das Amt des Küsters versieht, hat schon in seiner Jugendzeit seine Leidenschaft für Landmaschinen – und alles was dazu gehört – entdeckt. Daraus entstand eine umfangreiche Sammlung, zu der auch vier restaurierte Oldtimer-Bulldogs beziehungsweise Traktoren gehören, verschiedene mehr oder weniger betagte Erntemaschinen und eine kleine Dreschmaschine der Marke Lanz. „Gerlinde“ wurde die Maschine getauft, die Markus Appel vor einigen Jahren im Internet als käuflich zu erwerben entdeckt hatte. Die im Jahr 1938 gebaute Maschine wurde dann aus dem thüringischen Nordheim in den Vogelsberg überführt.

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ERNTEFEST  Markus Appel, Feuerwehr und „Freunde vom aale Gelepp“ veranstalten historische Ausstellung in Breungeshain

(red). Markus Appel aus Breungeshain ist Gärtner von Beruf und Wehrführer sowie Küster aus Überzeugung. Seine Leidenschaft jedoch gehört den historischen Landmaschinen.

Vor sechs Jahren setzte er einen schon lange gehegten Wunsch zum ersten Mal in die Tat um. In diesem Jahr findet das von ihm, der Freiwilligen Feuerwehr und der neu gegründeten Gruppe der „Freunde vom aale Gelepp“ geplante und durchgeführte Erntefest bereits zum dritten Mal in Breungeshain statt.

Seit vielen Jahren sammelt Markus Appel bereits die alten Maschinen und Gerätschaften.

Angefangen hat alles zunächst mit dem Sammeln von Bildern und Texten aus Fachzeitschriften im Alter von 15 Jahren. Schließlich wurde der erste Ackerpflug in die Sammlung aufgenommen.

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STADTFEUERWEHRTAG Starker Regen zwingt zum Abbruch / Nur drei Stationen gewertet / Nicht frei von kritischen Worten

Stark vom Wetter beeinflusst war der diesjährige Stadtfeuerwehrtag in Rainrod. Wegen des einsetzenden starken Regens wurde der Wettstreit um den Stadtmeistertitel am späten Nachmittag abgebrochen. Das zog Probleme bei der Auswertung nach sich, da die angetretenen Teams nicht alle acht aufgebauten Stationen absolvieren konnten. „Wir haben daher nur die Stationen gewertet, die von allen Mannschaften durchlaufen wurden“, erläuterte Stadtbrandinspektor Artur Ruppel zu Beginn der Siegerehrung im Festzelt am Feuerwehrgerätehaus. So blieben letztlich nur drei Stationen übrig für die Ermittlung der Siegerliste, was nicht freiblieb von kritischen Worten.

Als erfolgreichstes und sicher auch glücklichstes Team konnte Bürgermeisterin Susanne Schaab, die oberste Dienstherrin der Schottener Brandschützer, schließlich die gastgebende Mannschaft aus Rainrod ausrufen. Die Plätze zwei und drei gingen an die erfolgsverwöhnten Wettkampfteams aus Eschenrod und Kaulstoß, die in jüngster Vergangenheit häufig auf dem Siegerpodium der drei besten Mannschaften zu finden waren. Erfreut äußerte sich die Rathauschefin über die Beteiligung. Mit dabei war nach zweijähriger Abstinenz wieder eine Mannschaft aus Götzen, dafür fehlte als einzige Feuerwehr eine Abordnung aus Michelbach. Die Teilnahme der Feuerwehren aus Eichelsdorf und dem Ulrichsteiner Stadtteil Bobenhausen II bereicherte das Wettkampfgeschehen ebenso, wie die Präsenz einer Mannschaft der mit den Rainröder Brandschützern befreundeten Feuerwehr aus dem niederösterreichischen Ulmerfeld-Hausmenning, die der Stadtmeisterschaft sogar einen internationalen Anstrich verlieh.

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Die nächsten Termine

27.04.18       19:00
Fahrzeugkunde TSF-W / UVV-Belehrung
06.05.18       10:00
Gruppenübung Gruppe 1
13.05.18       10:00
Gruppenübung Gruppe 2