header-pos
SCHOTTEN - (sw). Es war eine rekordverdächtige Versammlung, denkwürdig war sie allemal: Fast 250 Feuerwehrleute aus der Großgemeinde, und damit fast die Hälfte aller Einsatzkräfte, bildeten über mehr als vier Stunden im Rainröder Dorfgemeinschaftshaus einen prächtigen Rahmen für eine Zäsur im Schottener Feuerwehrwesen. Es war der Abschiedsabend für den seitherigen Stadtbrandinspektor Artur Ruppel, seinen ersten Stellvertreter Matthias Rohn und Stadt-Jugendfeuerwehrwart Thomas Kromm. Nach 22 beziehungsweise 15 Dienstjahren an der Spitze der Brandschützer war das Ausscheiden von Ruppel und Rohn aus Altersgründen vorgezeichnet. Auch der für den Nachwuchs verantwortliche Kromm wollte nach 19 Jahren, davon neun in stellvertretender Position, sein Amt einer jüngeren Führungskraft übergeben.
  • KA1
  • KA2

Unterschiedlich verliefen die Wahlen für die Nachfolge. Während für den neuen Stadtbrandinspektor Jochen Wöllner (Schotten) und seinem ersten Stellvertreter Sascha Burzak (Breungeshain) als jeweils einzige Bewerber das Votum der versammelten Einsatzkräfte einstimmig ausfiel, gab es um das Amt des zweiten stellvertretenden Stadtbrandinspektors und des Jugendwartes geheime Abstimmungen, da sich jeweils zwei Kandidaten zur Wahl stellten.

Weiterlesen...


SCHOTTEN - Heute endet die Amtszeit von Artur Ruppel, der als Stadtbrandinspektor fast 22 Jahre lang an der Spitze der Einsatzabteilungen der Schottener Feuerwehren stand. Seit 43 Jahren gehört Artur Ruppel der Feuerwehr an. 1975 trat er in die Jugendabteilung der Brandschützer in seinem Heimatort Eschenrod ein. 1979 wurde er in die Einsatzabteilung übernommen, deren Leitung er bereits vier Jahre später als Wehrführer übernahm. Diese Funktion begleitete er bis 1997. Bereits ein Jahr zuvor, 1996, folgte er Willi Doll im Amt des Stadtbrandinspektors. Im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger zieht Artur Ruppel jetzt eine Bilanz seiner Amtszeit und beurteilt die aktuelle Situation der Schottener Feuerwehren.


  • img_L2ZtLzgxOS90aHVtYm5haWxzL0NPTl81NDIxODA0MzRfTS5qcGcuMzYyNzI2ODYuanBn_L2ZtLzgxOS90aHVtYm5haWxzL0NPTl81NDIxODA0MzRfTS5qcGcuMz


Weiterlesen...

SCHOTTEN - (sw). Mitte Mai vergangenen Jahres wurde in der Schottener Altstadt der Secondhand-Laden „bonni & kleid“ eröffnet. Der Betrieb erfolgt ehrenamtlich, Träger ist der eigens zum Führen des Ladens gegründete Verein „Schotten hilft“. „Alle Gewinne, die der Laden nach Abzug der Kosten abwirft, werden wir Schottener Vereinen spenden“, hatte Ideengeberin Heide Förschner bei der Eröffnung verkündet. Sie ist auch die erste Vorsitzende des Trägervereins.

Im Gefahrenabwehrzentrum konnte Förschner jetzt an die Vertreter der Kinder- beziehungsweise Bambinifeuerwehren der Schottener Großgemeinde einen Scheck über 3000 Euro überreichen. Der Betrag wird auf die einzelnen Nachwuchsorganisationen aufgeteilt. „Wir wollen damit das tolle Engagement der Betreuerteams würdigen, die die Kinder schon in jungen Jahren an die so wichtige Aufgabe des Brandschutzes heranführen“, betonte die Vereinsvorsitzende. Förschner dankte in diesem Zusammenhang den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die in dem Laden in der Marktstraße unentgeltlich Dienst verrichten. Ohne dieses Mittun könnten wir den Laden nicht führen“.

Bürgermeisterin Susanne Schaab, die zu den Gründungsmitgliedern des Trägervereins gehört, erläuterte noch einmal das Konzept, das sich in den ersten zehn Monaten sehr gut bewährt habe. „Die Idee ist einfach und effektiv“, meine Schaab. Wer überflüssige, noch guterhaltene Kleidungsstücke oder Haushaltsartikel ausrangieren will, kann sie dem Verein spenden und im Laden zu den Öffnungszeiten abgeben. „Die Preise, für die die Kunden die gebrauchten Artikel erwerben können, sind sehr moderat, oftmals sogar regelrechte Schnäppchen“, so Schaab. Die Dinge, die gespendet werden, sollten sauber und unbeschädigt sein, keinesfalls verschmutzt oder verschlissen. Eine genaue Auflistung, was in dem Laden angenommen wird, ist auf einem Faltblatt zusammengefasst, das an verschiedene Stellen in Schotten ausliegt.

  • Spendenuebergabe_JFW_Bambini


Veröffentlicht im Kreis-Anzeiger vom 17.02.2018

  • KA20180116-JHV
 



FEUERWEHR Christoph Gall jetzt Wehrführer / Dank an Markus Appel und Axel Hartmann / Neues Fahrzeug angekündigt
BREUNGESHAIN - (red). Bei der Freiwilligen Feuerwehr Breungeshain gibt es einen Generationswechsel. Nach 20 Jahren als Wehrführer stand Markus Appel für das Amt nicht mehr zur Verfügung. Für seine geleistete Arbeit erhielt er in der Hauptversammlung lang anhaltenden Applaus.

Als Nachfolger wurde Christoph Gall einstimmig gewählt. Stellvertreter ist Alexander Linker, der das Amt von Axel Hartmann übernimmt. Hartmann war ebenso wie Markus Appel und Manfred Adolph 20 Jahre im Vorstand tätig war. Das neu eingeführte Amt des zweiten stellvertretenden Wehrführers wird zukünftig von Michael Gall begleitet.

Vereinsvorsitzender bleibt Marco Muth, der ebenso wie Marco Rühl als Rechner und Carina Linker als Leiterin der Kindergruppe einstimmig im Amt bestätigt wurde. Der seitherige Beisitzer Felix Schlemmer wurde zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er löst Tobias Haas ab. Dieser wurde zum neuen Schriftführer gewählt. Er folgt Stefanie Burzak, die für eine Wiederwahl nicht mehr kandidierte.

Die Jugendfeuerwehr wird durch die Wahl von Christoph Gall zum Wehrführer fortan von Madlen Appel geführt, die von Patrick Adolph unterstützt wird. Als neue Beisitzer wurden Ann-Kathrin Adolph, Veronika Burg und Lorena Rötzel in ihre Ämter eingeführt. Sie lösen die seitherigen Beisitzer Manfred Adolph, Timo Henkel und Felix Schlemmer ab.

Vorsitzender Marco Muth blickte auf das Jahr zurück und über den Baufortschritt bei den Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen am Feuerwehrhaus, die in naher Zukunft abgeschlossen werden sollen.

Der scheidende Wehrführer Markus Appel ging auf die verschiedenen Tätigkeiten der Einsatzabteilung ein. Im vergangenen Jahr galt es, zwei Unwettereinsätze abzuarbeiten. „Die Übungsbeteiligung ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig, aber noch „im Rahmen“, so Appel. Carina Linker, Madlen Appel und Michael Rötzel nahmen erfolgreich an Lehrgängen teil. Bei der Stadtmeisterschaft in Einartshausen belegte die Wettkampfstaffel den fünften Platz. In diesem Jahr findet der Stadtfeuerwehrtag in Breungeshain statt. Stefanie Burzak nannte die aktuellen Mitgliederzahlen von 201 im Verein und 36 in der Einsatzabteilung. Rechner Marco Rühl stellte einen positiven Kassenbericht vor. Prüfer waren Madlen Appel und Adrian Muth.

Christoph Gall berichtet von 14 Übungen der Jugendfeuerwehr sowie von der Teilnahme an den „Breungeshainer Festspielen“ im Rahmen des Dorfjubiläums. Insgesamt sieben Mal traf sich die Bambinigruppe unter der Leitung von Carina Linker und Stefanie Burzak zu kleinen praktischen Übungen.

Stadtbrandinspektor Artur Ruppel dankte Markus Appel und Axel Hartmann für die geleistete Arbeit an der Spitze der Einsatzabteilung. Erfreut zeigte er sich über die zehn einsatzfähigen Atemschutzgeräteträger. „Das neue wasserführende Tragkraftspritzenfahrzeug könnte im März/April fertiggestellt sein“, so der Stadtbrandinspektor zu der geplanten Anschaffung.

Wolfgang Stein, Herbert Metzendorf und Peter Stein wurden für ihre 40-jährige sowie Elke Lück für 25-jährige Vereinstreue geehrt. Wehrführer Appel ernannte Veronika Burg als Spitzenreiterin bei der Übungsbeteiligung zur Feuerwehrfrau des Jahres. Als jeweils Eifrigste der einzelnen Übungsgruppen wurden Ann-Katrin Adolph, Timo Henkel, Veronika Burg, Patrick Adolph, Felix Schlemmer, Michael Gall, Axel Hartmann und Heiko Östreich mit einer Urkunde bedacht. Abschließend wurden Madlen Appel zur Feuerwehrfrau und Carina Linker zur Hauptfeuerwehrfrau befördert.

Veröffentlicht im Kreis-Anzeiger vom 16.01.2018








LANGER LIFT Idee der Jugendwehr kommt prima an / Übler Streich

BREUNGESHAIN - (sw). Das herrliche Winterwetter und die hervorragenden Pistenverhältnisse auf dem langen Lifthang oberhalb von Breungeshain nutzen derzeit viele Wintersportler zum sportlichen Vergnügen. Den Besucheransturm im Blick brachte die Jugendfeuerwehr des Schottener Stadtteils auf den Gedanken, die vielen Gäste mit einem Imbiss zu versorgen und so auch etwas für die Kasse der Brandschützer zu tun. Schnell waren zwei kleine Hütten aus dem Ort geholt und an der Talstation des Liftes aufgebaut. Ein Grill wurde installiert.

Schnell fanden sich die ersten Gäste nach einer genussvollen Abfahrt vom Hoherodskopf ein und versorgten sich mit frischen Brat- oder Rindswürstchen sowie heißen oder kalten Getränken. Der Feuerwehrnachwuchs hatte auch dafür gesorgt, dass es sehr gemütlich zuging. Mehrere Stehtische und Kirmesgarnituren luden zum längeren Verweilen im wärmenden Sonnenschein ein, ein Angebot, das die Skisportler gerne annahmen. Zumal alles einem guten Zweck zukommt, nämlich der Unterstützung der Breungeshainer Jugendfeuerwehr und der Bambinigruppe.

  • img_L2ZtLzgxOS90aHVtYm5haWxzL0NPTl81MzMzOTY3ODRfNjM3MTJfTS5qcGcuMzI1NzIxOTguanBn_L2ZtLzgxOS90aHVtYm5haWxzL0NPTl81MzMzOTY3ODRfNjM3MTJfTS5qcGcuMzI1NzIyMDAuanBn


Durch den Erfolg des vergangenen Wochenendes angespornt, soll das Ganze an diesem Wochenende wiederholt werden. Gestern Morgen gab es allerdings einen gehörigen Schreck, denn über Nacht hatten Unbekannte einen üblichen Streich gespielt und eine der beiden kleinen Hütten umgestoßen und auf das Dach gelegt. „Wer macht so etwas, das macht ja gar keinen Sinn“, fragte sich Feuerwehr-Jugendleiter Christoph Gall im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger. Zum Glück war der Sachschaden nur gering. Die Hütte konnte schnell wieder in die richtige Lage gebracht werden. Wie geplant, gibt es Heute und Morgen den „Imbiss Talstation“ in der zweiten Auflage, jeweils ab 10 Uhr an der Talstation des langen Liftes.



Veröffentlicht im Kreis-Anzeiger vom 28.01.2017

Die nächsten Termine

23.06.18       16:15
Gesamtübung: Gemeinschaftsübung in Busenborn
01.07.18       10:00
Gruppenübung
03.07.18       20:00
Vorstandssitzung