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Die Übergabe des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs-Wasser (TSF-W) und den Stadtfeuerwehrtag stellte Vorsitzender Marco Muth während der Jahresversammlung in seinem Jahresbericht besonders heraus.

BREUNGESHAIN - Die offizielle Übergabe des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs-Wasser (TSF-W) und den Stadtfeuerwehrtag stellte Vorsitzender Marco Muth während der Jahresversammlung in seinem Jahresbericht besonders heraus. Die umfangreichen Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus seien von März bis Juni abgeschlossen worden, berichtete Muth. Er dankte allen Helfern für ihr großes Engagement.Wehrführer Christoph Gall ging in seinem Jahresrückblick auf die regelmäßigen Tätigkeiten der Einsatzabteilung ein. Dazu gehörten Übungen, die Unterweisung in Unfallverhütungsvorschriften und in den Atemschutz, die Reinigung der Gullys und der Staustufe sowie die Unterrichtsabende. Zudem wurden die Einsatzkräfte im Umgang mit dem neuen Fahrzeug geschult.

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Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Breungeshain zu acht Einsätzen gerufen. Die Übungsbeteiligung sei gut, aber steigerungsfähig, betonte Gall. Der Wehrführer freute sich, dass auch im vergangenen Jahr wieder einige Kameraden Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene besucht haben.

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Von Stefan Weil

BREUNGESHAIN - Die Einweihung eines Feuerwehrhauses und die Indienststellung eines neuen Einsatzfahrzeugs sind für Feuerwehrleute besondere, allerdings auch seltene Tage. Die Freiwillige Feuerwehr Breungeshain konnte so einen Anlass am Samstag gleich doppelt feiern. Mit einem großen Fest, das am Sonntag mit einem Tag der offenen Tür seine Fortsetzung fand, wurden der An- und Umbau des Gerätehauses und die Übergabe des neuen wasserführenden Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSFW) im Beisein zahlreicher Gäste gebührend begangen.

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Vereinsvorsitzender Marco Muth wies in seiner Ansprache auf die "lange Geschichte" der Baumaßnahme hin. Bereits vor zehn Jahren hätte eine Prüfkommission "erhebliche Mängel" festgestellt. "Daraufhin beschlossen wir, etwas zu tun", so Muth. Auf die erste Planung hätte die Stadt Schotten positiv reagiert. 2013, nach einer erneuten Prüfung "mit gleichem Ergebnis" habe der Magistrat das Projekt dann abgesegnet. Nach der Baugenehmigung rollten am 2. Mai 2015 die Bagger. "Das dann folgende, nicht in Worte zu fassende Engagement unserer freiwilligen Helfer hat alles übertroffen", erinnerte Muth. Bereits vier Wochen später sei das Dach fertig gewesen. Danach habe man mit den weiteren Arbeiten begonnen. "Das aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung stehende Geld war nur für den Anbau gedacht. Alles, was dann folgte, war zunächst nicht geplant", so Muth. So verlängerte man die bestehende Fahrzeughalle, hob das halbe Dach an, baute ein Rolltor ein und dämmte die Decke. "Zum Glück konnten wir auf eine Vielzahl von handwerklichen Fachleuten zurückgreifen", so Muth. Lediglich Heizung, Estrich und Toreinbau hätten professionelle Firmen ausgeführt. Insgesamt seien so seit 2015 3500 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet worden.

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SCHOTTEN - (sw). Es war eine rekordverdächtige Versammlung, denkwürdig war sie allemal: Fast 250 Feuerwehrleute aus der Großgemeinde, und damit fast die Hälfte aller Einsatzkräfte, bildeten über mehr als vier Stunden im Rainröder Dorfgemeinschaftshaus einen prächtigen Rahmen für eine Zäsur im Schottener Feuerwehrwesen. Es war der Abschiedsabend für den seitherigen Stadtbrandinspektor Artur Ruppel, seinen ersten Stellvertreter Matthias Rohn und Stadt-Jugendfeuerwehrwart Thomas Kromm. Nach 22 beziehungsweise 15 Dienstjahren an der Spitze der Brandschützer war das Ausscheiden von Ruppel und Rohn aus Altersgründen vorgezeichnet. Auch der für den Nachwuchs verantwortliche Kromm wollte nach 19 Jahren, davon neun in stellvertretender Position, sein Amt einer jüngeren Führungskraft übergeben.
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Unterschiedlich verliefen die Wahlen für die Nachfolge. Während für den neuen Stadtbrandinspektor Jochen Wöllner (Schotten) und seinem ersten Stellvertreter Sascha Burzak (Breungeshain) als jeweils einzige Bewerber das Votum der versammelten Einsatzkräfte einstimmig ausfiel, gab es um das Amt des zweiten stellvertretenden Stadtbrandinspektors und des Jugendwartes geheime Abstimmungen, da sich jeweils zwei Kandidaten zur Wahl stellten.

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SCHOTTEN - Heute endet die Amtszeit von Artur Ruppel, der als Stadtbrandinspektor fast 22 Jahre lang an der Spitze der Einsatzabteilungen der Schottener Feuerwehren stand. Seit 43 Jahren gehört Artur Ruppel der Feuerwehr an. 1975 trat er in die Jugendabteilung der Brandschützer in seinem Heimatort Eschenrod ein. 1979 wurde er in die Einsatzabteilung übernommen, deren Leitung er bereits vier Jahre später als Wehrführer übernahm. Diese Funktion begleitete er bis 1997. Bereits ein Jahr zuvor, 1996, folgte er Willi Doll im Amt des Stadtbrandinspektors. Im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger zieht Artur Ruppel jetzt eine Bilanz seiner Amtszeit und beurteilt die aktuelle Situation der Schottener Feuerwehren.


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SCHOTTEN - (sw). Mitte Mai vergangenen Jahres wurde in der Schottener Altstadt der Secondhand-Laden „bonni & kleid“ eröffnet. Der Betrieb erfolgt ehrenamtlich, Träger ist der eigens zum Führen des Ladens gegründete Verein „Schotten hilft“. „Alle Gewinne, die der Laden nach Abzug der Kosten abwirft, werden wir Schottener Vereinen spenden“, hatte Ideengeberin Heide Förschner bei der Eröffnung verkündet. Sie ist auch die erste Vorsitzende des Trägervereins.

Im Gefahrenabwehrzentrum konnte Förschner jetzt an die Vertreter der Kinder- beziehungsweise Bambinifeuerwehren der Schottener Großgemeinde einen Scheck über 3000 Euro überreichen. Der Betrag wird auf die einzelnen Nachwuchsorganisationen aufgeteilt. „Wir wollen damit das tolle Engagement der Betreuerteams würdigen, die die Kinder schon in jungen Jahren an die so wichtige Aufgabe des Brandschutzes heranführen“, betonte die Vereinsvorsitzende. Förschner dankte in diesem Zusammenhang den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die in dem Laden in der Marktstraße unentgeltlich Dienst verrichten. Ohne dieses Mittun könnten wir den Laden nicht führen“.

Bürgermeisterin Susanne Schaab, die zu den Gründungsmitgliedern des Trägervereins gehört, erläuterte noch einmal das Konzept, das sich in den ersten zehn Monaten sehr gut bewährt habe. „Die Idee ist einfach und effektiv“, meine Schaab. Wer überflüssige, noch guterhaltene Kleidungsstücke oder Haushaltsartikel ausrangieren will, kann sie dem Verein spenden und im Laden zu den Öffnungszeiten abgeben. „Die Preise, für die die Kunden die gebrauchten Artikel erwerben können, sind sehr moderat, oftmals sogar regelrechte Schnäppchen“, so Schaab. Die Dinge, die gespendet werden, sollten sauber und unbeschädigt sein, keinesfalls verschmutzt oder verschlissen. Eine genaue Auflistung, was in dem Laden angenommen wird, ist auf einem Faltblatt zusammengefasst, das an verschiedene Stellen in Schotten ausliegt.

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Veröffentlicht im Kreis-Anzeiger vom 17.02.2018

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